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Krieg in der Ukraine

Dem entsetzlichen Krieg in der Ukraine sind Menschen mit Behinderung besonders schutzlos ausgeliefert. Wir informieren hier fortlaufend über Hilfsmöglichkeiten und Beratungsangebote für ukrainische Geflüchtete.

24.03.2022

Spenden-Nothilfe in Deutschland

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat ein spezielles Spendenkonto für die Ukraine-Hilfe eingerichtet. Die Spenden kommen einerseits Lebenshilfe-Organisationen und -Einrichtungen zugute, die Unterbringung, Fahrten, Betreuung, Sachmittel und andere Hilfsleistungen für Menschen mit Behinderung und ihre Familien anbieten. Andererseits werden Spenden an ukrainische Vereine zur Unterstützung von Familien mit behinderten Angehörigen in der Ukraine weitergegeben, zu denen die Lebenshilfe über Inclusion Europe in Kontakt stehen.

Spendenkonto der Bundesvereinigung Lebenshilfe
IBAN: DE23 5139 0000 0029 5252 00
Bank: VB Mittelhessen
Stichwort: Ukraine Hilfe


17.03.2022

Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in der Ukraine

Die Vereinigung Inclusion Europe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit geistiger Behinderung in der Ukraine mit Medikamenten und Nahrungsmitteln zu versorgen, unabhängig davon, ob sie in der Familie oder in Einrichtungen leben. Inclusion Europe ist eine europäische Interessenorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien. Auch die Lebenshilfe ist Mitglied. Inclusion Europe kann diese Aufgabe nur mit Hilfe von Spenden bewältigen. Spenden können Sie direkt über die Homepage. Die Internetseite ist leider nur auf Englisch verfügbar.

Infos für Geflüchtete und Helfer*innen in Köln

Auf der Seite des Kölner Stadtanzeigers gibt es zusätzlich nützliche Informationen für Geflüchtete Ukrainer*innen. Die Seite ist in Deutsch, Ukrainisch und Russisch verfügbar. Es werden Fragen zu Unterkünften, Kommunikationsmöglichkeiten, Geld und Gesundheit beantwortet. Die Seite finden Sie hier.


09.03.2022

Erste Maßnahmen der Lebenshilfe

Dem entsetzlichen Krieg in der Ukraine sind Menschen mit Behinderung besonders schutzlos ausgeliefert. Ob sie nun bei ihrer Familie leben oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe, sie können sich weder allein versorgen noch selbst in Sicherheit bringen. Darauf macht die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, aufmerksam. Die ehemalige Gesundheitsministerin appelliert: „Menschen mit Behinderung und ihre Familien dürfen in dieser dramatischen Situation nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Ihre unfassbar große Not braucht viel mehr Beachtung! “

Viele der örtlichen Lebenshilfe-Vereine leisten bereits jetzt aktive Unterstützung, und jeden Tag kommen neue hinzu. So hat etwa die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die seit vielen Jahren zwei Partnerorganisationen in der westukrainischen Region Tscherniwzi unterstützt, behinderte Kinder zusammen mit ihren Müttern aus der Ukraine nach Kaufbeuren gebracht.

In Polen befinden sich aktuell viele geflüchtete Menschen mit Behinderung, manche mit ihren Familien, andere mit ihren Betreuerinnen und Betreuern aus Einrichtungen. Da sie in Polen nicht versorgt werden können, werden dringend Unterbringungsmöglichkeiten bei Organisationen der Behindertenhilfe in Deutschland gesucht.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe bittet darüber hinaus, sich vor Ort auf Geflüchtete mit Behinderung vorzubereiten. Über soziale Medien gehen bereits Anfragen aus der Ukraine direkt bei deutschen Organisationen ein.

Auch die Lebenshilfe Köln stellt sich darauf ein, in Köln ankommende Familien mit Angehörigen mit Behinderung zu unterstützen. Wir haben bereits Kontakt zu lokalen Hilfsorganisationen aufgenommen und stehen im Austausch mit der Lebenshilfe NRW. Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Mehr zu den Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine ist auf der Webseite www.lebenshilfe.de zu finden.

Über Hilfsmöglichkeiten für ukrainische Geflüchtete informiert die Stadt Köln auf ihrer Homepage

Beratungsangebote in Ukrainisch oder Russisch sind in diesen Interkulturellen Zentren in Köln möglich.

All den mutigen Ukrainerinnen und Ukrainern gehören unsere Solidarität und Unterstützung. In dieser unglaublichen Not dürfen die Schwächsten der Gesellschaft nicht vergessen werden. Große Sorgen machen wir uns um die Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Wer kümmert sich um ihre Sicherheit, ihre Betreuung und Versorgung, wenn ein Land auf der Flucht ist? Als Lebenshilfe stehen wir bereit Hilfe zu leisten, wenn Flüchtlinge mit Behinderung aus der Ukraine nach Deutschland kommen.

Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D. am 01.03.2022

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