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Schwer-in-Ordnung-Ausweis

21.05.2019

Schwer-in-Ordnung-Ausweis

Aus „Schwerbehindert“ wird „Schwer-in-Ordnung“: Stadt gibt kostenlos Hüllen aus, um Ausweis optisch umzugestalten. Die ersten Exemplare wurden in unserer Geschäftsstelle überreicht.

Viele Menschen mit Behinderung fühlen sich diskriminiert, wenn sie als „schwerbehin-dert“ bezeichnet werden. Im Auftrag der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik und des Ausschusses Soziales und Senioren gibt die Stadt Köln daher ab sofort kostenlos Ausweishüllen heraus, mit denen sich der Schwerbehindertenausweis mit wenig Aufwand optisch zu einem „Schwer-in-Ordnung“-Ausweis umgestalten lässt.

In der vergangenen Woche überreichte der Behindertenbeauftragte der Stadt Köln, Dr. Günter Bell, in der Geschäftsstelle des Vereins „Lebenshilfe Köln“ die ersten Exemplare der Hüllen an Leonie Lange und Maike Becker vom inklusiven Chor „Herzklopfen“. „Mit der ‚Schwer-in-Ordnung-Ausweis‘-Hülle greift die Stadt Köln das Lebensgefühl von Men-schen mit Behinderung auf“, erläuterte er die Absicht der Stadt Köln. „Wir machen allen ein Angebot, die sich vom ‚Schwerbehinderten‘-Ausweis diskriminiert fühlen“, so Bell.

„Wer den Schwerbehindertenausweis vorlegt, wird oft bemitleidet. Ich bin aber nicht ‚be-hindert‘, sondern fühle mich ‚schwer in Ordnung´“, stellte Leonie Lange bei der Übergabe fest und betonte: „Daher finde ich die Idee mit den Hüllen gut.“ Maike Becker ergänzte: „‘Schwer in Ordnung‘ zu sein, ist eine positive Botschaft. Wir behinderten Menschen wer-den oft abgestempelt, aber Andere haben auch Schwierigkeiten.“

Die Hüllen für den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ sind in den Bürgerämtern, im Bürger-büro und bei weiteren städtischen Dienststellen auf Nachfrage kostenlos erhältlich. Zu-dem wird der Landschaftsverband Rheinland die Hüllen auch beim „Tag der Begegnung“ am 25. Mai 2019 im Kölner Rheinpark verteilen.

Bei Fragen steht Dr. Günter Bell, Behindertenbeauftragter der Stadt Köln, zur Verfügung, Telefon 0221/221-29098, E-Mail: behindertenbeauftragter@stadt-koeln.de.

Aus der Pressemitteilung der Stadt Köln

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