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Eltern als gesetzliche Betreuer - Eine Doppelrolle mit Konflikten?

Der gesetzliche Betreuer ist verpflichtet, dem Betreuten dabei behilflich zu sein, im Rahmen seiner Fähigkeiten sein Leben nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. An oberster Stelle soll für den gesetzlichen Betreuer immer das Interesse des Betreuten stehen. Das gilt auch für Eltern die die gesetzliche Betreuung ihres erwachsenen behinderten Kindes übernommen haben. Dessen Interessen können allerdings andere sein als die seiner Eltern. Manchmal werden auch die Aufgaben, die eine rechtliche Betreuung umfassen, von Eltern missverständlich interpretiert und zu weit ausgelegt. So entstehen Konflikte, die auch in die pädagogische Arbeit (FED, Assistenz, Betreute Wohnformen, WfbM) hineingetragen werden und sich zu Konflikten zwischen MitarbeiterInnen und Eltern ausweiten können. Wie sollen sich MitarbeiterInnen dazu verhalten? Auf welcher Seite stehen sie im Konfliktfall? Welche Interventionen und Forderungen von Seiten der Eltern als gesetzliche Betreuer sind berechtigt? Und welche gehen darüber hinaus? Der Abend bietet einen theoretischen Input und die Möglichkeit, sich auszutauschen und über Erfahrungen zu berichten. Gemeinsam werden Ansätze für Lösungen erarbeitet. Referentin ist Dorothee Kloeckner, Diplom-Sozialpädagogin, Referentin und gesetzliche Betreuerin ihres behinderten Pflegesohnes

Termine
Do, 18.01.2018, 18:00 Uhr - 20:30 Uhranmelden

Ort
Geschäftsstelle Köln-Mülheim

Referent
Dorothee Klöckner

Kosten
40,- Euro (Für MitarbeiterInnen kostenfrei)

 

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