
Projekt „Mit:mischen – Alle zusammen. Alle VEREINt“
Was ist die Idee für das Projekt „Mit:mischen – Alle zusammen. Alle VEREINt“?

Die Lebenshilfe Köln ist ein Verein für und mit Menschen mit Behinderung. Das Projekt Mit:mischen wurde ins Leben gerufen, um die Möglichkeiten der Teilhabe und Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung im Verein weiter zu stärken.
Wie funktioniert die Teilhabe im Verein bei der Lebenshilfe Köln aktuell?
Bei der Lebenshilfe Köln arbeiten Menschen mit Behinderung ehrenamtlich mit. Sie vertreten die Interessen der Menschen mit Behinderung im Verein. Die Selbstvertreter:innen arbeiten zum Beispiel im Lebenshilfe-Rat oder im Bewohner-Beirat.
Was ist das Ziel des Projekts?
Mit dem Projekt sollen die Entscheidungen der Selbstvertreter: innen noch mehr in den Vordergrund rücken. Die Arbeitsgruppe Mit:mischen erarbeitet Lösungsansätze zu der Frage, wie Menschen mit Behinderung mehr und besser im Verein mitbestimmen können. Welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Benötigt man beispielsweise Schulungen, Austauschgruppen oder auch neue Strukturen im Verein?
Wer arbeitet in dem Projekt?
Die inklusive Arbeitsgruppe besteht aus vielen verschiedenen Parteien, um so viele Blickwinkel wie möglich abzudecken. Dabei sind:
- Vertreter:innen des Lebenshilfe-Rats
- Vertreter:innen aus dem Aufsichtsrat
- Vorstand und Mitarbeiter:innen der Lebenshilfe Köln
- Eltern von Kindern mit Behinderung
- Kund:innen aus unseren Wohnprojekten
- Prof. Dr. Christian Huppert der Fachhochschule Bielefeld als Projektbegleitung

Wie lange dauert das Projekt?
Die Dauer des Projekts beträgt fünf Jahre und ist dabei in drei Arbeitsphasen unterteilt.
Im ersten Teil werden die aktuellen Gegebenheiten festgehalten und evaluiert. In regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppe werden Vorschläge für Verbesserungen gesammelt und besprochen. Diese Phase ist für zwei Jahre angesetzt.
In der darauffolgenden Phase werden Vorschläge der Arbeitsgruppe erprobt, beobachtet und dokumentiert. Auch diese Phase dauert ca. zwei Jahre.
Abschließend überprüft die Arbeitsgruppe gemeinsam, welche Maßnahmen und Änderungen gut funktioniert haben und welche nicht. Auf Grundlage dieser Auswertung gibt die Arbeitsgruppe Empfehlungen für die Zukunft.
Fragen? Wir helfen gerne weiter

51063 Köln
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